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Die in Phoenix, AZ, ansässigen FBI-Agenten Angleton, Jameson und Rosenberg werden in das San Carlos Reservat gerufen, um einen Serienmörder zu stellen, der seine Opfer brutal verstümmelt und blutleer zurückläßt. Aufgrund eines anonymen Hinweises gelingt es den Agenten, die Mordspur durch die gesamten Südstaaten zurückzuverfolgen. Es verdichten sich Hinweise, daß der Täter eine parasitische außerirdische Lebensform ist, die von Körper zu Körper wandelt und so die Morde begeht. Bevor der Fall endgültig geklärt werden kann, tauchen 'NSA'-Agenten auf und nehmen dem FBI den Fall aus den Händen. |
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Angleton, Jameson und Rosenberg werden von ihrem New Yorker Kollegen Theo Brown um Unterstützung bei der Suche nach einigen verschwundene Personen in der Gegend um Laneville, WV. Die Region ist reich an Legenden und Geistergeschichten, die auch einen Gutteil der Verschwundenen (ausnahmslos Auswärtige) angelockt haben. Die Befürchtung, es wieder mit einem unerklärlichen Phänomen zu tun zu haben, stellt sich jedoch als unbegründet heraus: Verantwortlich sind die McVay-Brüder, die neben ihrer Reparaturwerkstatt eine höchst erträgliche Drogenfabrik in einem alten Minenschacht betreiben. Die Verschwundenen haben lediglich das Pech, sich zu nahe an der Mine aufzuhalten. Nach der Klärung des Falles eröffnet Brown seinen Kollegen, warum er sie wirklich hinzugezogen hat: Er gehöre zu einer geheimen Gruppierung innerhalb der Bundesregierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die amerikanische Bevölkerung vor Außerirdischen und unnatürlichen Phänomenen zu beschützen. Der Name dieser Gruppe ist Delta Green. |
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Der Delta-Green-Mitarbeiter Derringer ruft die Agenten nach Tennessee, um sie mit dem Fall des Billy Ray Spivey aus Groversville zu betrauen, der nach einem Amoklauf aufgegriffen wurde. Das Muskelgewebe in Spiveys Extremitäten ist durch eine nicht identifizierbare organische Masse ersetzt, die ihnen übermenschliche Kräfte verleiht, ihm aber scheinbar extreme Schmerzen zufügt. OP-Narben sind nur unter starker Vergrößerung erkennbar und mit derselben Substanz versiegelt. Im Rathaus von Groversville treffen Rosenberg und Jameson den 'Stadtrat', dessen Mitglieder offenbar ebenfalls von der Substanz befallen und zu einem riesigen amorphen Blob verschmolzen sind. Rosenberg und Jameson entkommen der Monstrosität nur mit Mühe, Jameson wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Während Agent Angleton sich in Nashville mit Dr. Shaeffer trifft, der um Hilfe bei einer Zeugenbefragung gebeten wurde, ordert Rosenberg ein SWAT-Team. Brown nutzt seine Delta-Green-Kontakte, um sich mit Colonel Andy Newton in Verbindung zu setzen, einer Feldforscherin des USAMRIID und Mitarbeiterin von Delta Green. Angesichts der Möglichkeit, daß sich die Substanz durch das Trinkwasser oder sogar durch die Luft auf die anderen Bewohner der Stadt überträgt, wird beschlossen, die Gegend unter Quarantäne zu stellen. Gemeinsam mit dem SWAT-Team löst man das Problem im Rathaus, indem man dieses in Schutt und Asche legt. In den schwelenden Ruinen wird eine verbrannte, fleischige Masse gefunden, die das Monster gewesen sein könnte. Kurz darauf beginnen viele Einwohner der Stadt über grippeartige Symptome zu klagen. Schnell stellt sich heraus, daß der Krankheitsverlauf innerhalb von weniger als 24 Stunden tödlich endet. Auch die Agenten stellen Symptome an sich fest. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Hitzige Ermittlungen und Zeugenbefragungen deuten schließlich darauf hin, daß der Quell des Übels auf einer verlassenen Farm in den nahegelegenen Hügeln zu finden ist. Brown und Newton begeben sich dorthin und finden in einer Scheune etwas, das man wohl nur als ein außerirdisches Labor bezeichnen kann. Als sie die Scheune verlassen, stellen sie fest, daß mittlerweile ein schwarzer Helikopter auf dem Hof gelandet ist, der eine Reihe von schwerbewaffneten Soldaten ohne Abzeichen abgesetzt hat, die von einem narbengesichtigen Mann angeführt werden. Nach einem kurzen Wortabtausch werden Brown und Newton bewußtlos geschlagen. Als Rosenberg mit dem SWAT-Team zur Unterstützung eintrifft, ist von dem Helikopter keine Spur zu sehen. Stattdessen stehen die Farmgebäude in Brand. Auf der Veranda des Farmhauses sind die bewußtlosen Agents Newton und Brown quasi auf Bomben gefesselt. Nur durch Glück gelingt es den Agents, die Bomben zu entschärfen, bevor sie explodieren oder die hilflosen Opfer von den Flammen verschlungen werden. Wieder einmal stehen die Agenten ohne Beweise da, aber die Bedrohung durch die mysteriöse Krankheit ist abgewehrt - die Symptome verschwinden so plötzlich, wie sie aufgetaucht sind. Zurück in ihren Hotelzimmern erfahren die Agenten, daß Billy Ray Spivey tot ist - angeblich bei einem Fluchtversuch erschossen. Sie sind mißtrauisch, der Verdacht fällt auf Derringer, der sich auch prompt als verschwunden herausstellt. Kurz darauf meldet er sich telefonisch und gesteht sein falsches Spiel - mehr oder weniger. Obwohl er gesteht, weder FBI- noch Delta-Green-Agent zu sein, überzeugt er die Ermittler, ihn nicht zu verfolgen; immerhin hätte er sie schließlich auf den Fall angesetzt, und ihnen, was Spivey angeht, "nur Arbeit abgenommen". Den Agenten bleibt nichts anderes, als die Aufhebung der Quarantäne abzuwarten und ihre Wunden zu lecken. |
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Vorläufiger Bericht von Agent Pyrrhus:
Zelle P findet sich mehr oder weniger zufällig in etwas hineingezogen, was sich als der bisher wichtigste Fall in ihren Ermittlungen für die Gruppe erweisen könnte. Am Sonntag den 22. August wurden Agents Pavlov, Priscilla und Pyrrhus von SAC Ripley des New Yorker Field Office dem Leiter der New Yorker Staatsanwaltschaft unterstellt, um diesen bei der Untersuchung dreier Morde in Soho zu unterstützen. Die aussergewöhnliche Natur der Morde lässt vermuten, dass es sich bei dem Täter um einen Serientäter handelt, der auch zukünftig nicht ruhen wird, sollte er nicht gefasst werden. Alle drei Opfer sind junge, gutaussehende Frauen, die laut Obduktionsbericht (s.a. Anlage 1) binnen einer Minute durch Strangulation starben. Anschliessend wurde ihnen durch eine kreisrunde Wunde im Brustkorb, die zur Aorta führt, sämtliches Blut sowie die Rückenmarksflüssigkeit entzogen. Fehlende Kunststoff- bzw. Metallspuren in den Wunden verhindern bisher jede genauere Klassifizierung des zu diesem Effekt benutzten Instruments. Von der Form der Wunden und ihrem Zweck her könnte man dieses Instrument am ehesten als eine Art von Saugrüssel bezeichnen. Die Untersuchung der an den Leichen gefundenen Spuren durch die hinzugezogenen Agents Pilar und Phage ergab bisher nur äußerst beunruhigende Fakten. Die blaue, gel-artige Substanz, die in den Brustkorb-Wunden zurück geblieben ist, besteht aus Zellclustern unbekannter Herkunft und Zusammensetzung. Die einzelnen Zellen sind zwar offenbar lebendig (auch unter dem Einfluss großer Kälte oder Hitze), besitzen aber weder Zellkerne noch Enzyme. Diese Tatsache widerspricht allem, was über das Leben auf diesem Planeten und dessen Voraussetzungen bekannt ist, versichern mir sowohl Pilar als auch Phage. Es gelang uns allerdings, zumindest eine Funktion dieser Zellen zu bestimmen: sie absorbieren jegliches organische Material und wandeln dieses in Wachstum um. Wozu sie auch immer gehören mögen – dieser Organismus scheint auf diese Art seine Energiereserven aufladen zu müssen/können. Auch die kristalline, sowohl in den Klauen- oder Klingen-Wunden als auch in jenen im Brustkorb der Opfer gefundene Substanz, stellt eine mehr als ungewöhnliche Eigenschaft zur Schau: sie verschwindet nach und nach. Der von uns ursprünglich gehegte Verdacht, sie sublimiere, erwies sich als falsch. Es ließen sich keinerlei Spuren oder Rückstände der „verschwundenen“ Anteile nachweisen. Diese vorläufigen Laborergebnisse bringen mich zu der Vermutung, dass wir es hier höchstwahrscheinlich mit einem außerirdischen Wesen zu tun haben, das darauf angewiesen ist, regelmäßig (alle Morde geschahen gegen Mitternacht) seine Energiereserven auf zu frischen und sich tagsüber in der Wooster Street oder der unmittelbaren Umgebung versteckt hält. Diese Vermutung geht konform mit der bisher einzig auswertbaren Zeugenaussage (siehe Anlage 2) eines Obdachlosen, der den Mord an Wendy Hughes im Hob’s Court Park in der Nacht vom 21. auf den 22. August beobachtet hat. Er beschreibt den Täter als eine Gestalt in einem dunklen Trenchcoat und einem breitkrempigen Hut. Weiterhin führt er aus, dass der Täter offenbar aus dem Nichts erschien, während ein plötzlicher Nebel aufzog und ein starker Verwesungsgeruch in der Luft hing. Diesen Geruch nahm auch Agent Pavlov wahr, als er den zweiten Tatort untersuchte, keine zehn Minuten nach der Tat. Außerdem beschreibt der Zeuge den Täter als übermenschlich stark, klauen- und reißzahnbewehrt und in der Lage, seine äußere Form zu verändern und im Nichts zu verschwinden. Er fügt noch hinzu, dass der Täter die Worte „Mich dürstet!“ gesagt habe, als er das Opfer angriff. Dieser letzte Umstand passt zu der von mir zuvor geäußerten Annahme, der Täter benötige die Opfer, um seine Energiereserven auf zu frischen. Unglücklicherweise stand der Zeuge zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss – somit muss seine Aussage mit Vorsicht betrachtet werden. (Persönliche Anmerkung: Ich bin allerdings der Ansicht, dass das gewohnheitsmäßige Trinken des Zeugen eher als Indiz dafür gewertet werden sollte, dass der Zeuge sehr wohl in der Lage ist, das wider zu geben, was er tatsächlich gesehen hat.) Die bisherige Befragung der Angehörigen und Bekannten der Opfer führte zu keinem verwertbaren Ergebnis. Die Zeugin des zweiten Mordes, Ms. Kate Rowlins, befindet sich z. Zt. aufgrund eines akuten Schockzustandes in psychiatrischer Behandlung und ist noch nicht vernehmungsfähig. Eine vermeintliche Spur in das Gothic- bzw. Vampir-Milieu Sohos, herrührend aus der Wahl der Opfer und der Entnahme des Blutes, die wir zu der in der Nähe der Wooster Street gelegenen Lokalität „The Katakomb“ verfolgt haben, verlief ebenfalls im Sande. (Persönliche Anmerkung: Ich bin der Ansicht, dass die Fakten in unserem Fall auch nicht zu der von Agent Pavlov erstellten Analyse sogenannter vampirisch motivierter Verbrechen (siehe Anlage 3) passen.) Diese Beweislage, der außerordentliche Druck, dem sich der Staatsanwalt durch die öffentliche Berichterstattung über den Soho-Ripper im Zusammenhang mit den demnächst anstehenden Wahlen ausgesetzt sieht, und den er an uns weiter leitet, und das Bestreben, möglichst weitere Morde zu verhindern, haben uns den Entschluss fassen lassen, heute gegen Mitternacht eine Aktion zu starten, deren Ziel es sein soll, des Täters habhaft zu werden oder zumindest brauchbare Beobachtungen zu machen. Agent Priscilla wird sich, selbstverständlich unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen, als Opfer anbieten, indem sie auf der Wooster Street patrouilliert. Scharfschützen, SWAT-Teams und Zivilbeamte sichern ab und werden hoffentlich positive Resultate erzielen. NYC, 24. August 2003, Agent Pyrrhus für Zelle P.
Die oben angeführten Fakten bringen mich zu folgenden vorläufigen Schlüssen:
Update: Zwischenbericht von Priscilla
Ausgestattet mit Minikamera und Mikrofon habe ich den Lockvogel in der Wooster Street gespielt, begleitet von Agent Pavlov. Die Agenten Pyrrhus, Phage und Pilar waren vor Ort. Auf den Dächern hatten wir Infrarotkameras installiert, ebenso im Park. Zwei Scharfschützen überwachten die Straßen, auf denen sich 40 Zivilbeamte bewegten. Zwei SWAT waren bereit, zuzugreifen. Die Überwachung begann um 22:00. In der ersten Stunde keine Vorkommnisse. Dann stellten wir um 23:02 Gregor, einen Jugendlichen aus der Goth-Szene (s. Verhörprotokolle der Agenten Pyrrhus/Pavlov), der sich wie unser Ziel ausstaffiert hatte. Kurz darauf wurden zwei Opfer (männlich, weiß und weiblich, weiß, s. Polizeiakten) gemeldet. Erneut fand der Mord in einer Seitengasse statt. Die üblichen Anzeichen fanden sich am Körper der Frau. Der Mann liegt schwerverletzt im Krankenhaus (s. Krankenakten). Die Agenten Pilar und Pyrrhus fanden erneut den stechenden Geruch sowie den sich verflüchtigenden Nebel vor. Um 01:00 wurde die Aktion abgebrochen. Die Auswertung des Tatortes und der Videobänder ergaben folgende Ergebnisse:
Dem Mord vorgehend fand ein Überfall auf einen Schmuckladen statt. Bis auf drei Diamanten, den sogenannten 'Sternen Shivas' (s. Anlage 1) wurden alle lupenreinen Diamanten entwendet. Der Tresor fand sich aufgebrochen. Mit Hilfe einer neuen Filtertechnik, vorgeschlagen von Agent Pilar, konnten neue Ergebnisse aus den Videobändern der Überwachungskamera betreffs des Nebels gewonnen werden:
Schlüsse/Fragen:
Anlage 1: Ort: European Treasures Zeitpunkt des Einbruchs: 22:08 Die Überwachungskamera lieferte folgenden Tathergang:
Dieser Überfall ist schon der zweite seiner Art und koinzidiert mit den Morden. Die nicht entwendeten Diamanten waren die 'Sterne Shivas'. Der Legende nach wurden diese drei großen, makellosen Diamanten im 11. Jh. n. Chr. einem Hohepriester des Shiva von seiner Gottheit geschenkt. Angeblich schützen sie vor den dämonischen Rakhshasa und anderem Bösen. Zu Diamanten im Allgemeinen s. meine Rundmail "Diamanten" an Zelle P. NYC, 27. August 2003, Agent Priscilla für Zelle P.
Update: Zwischenbericht von Pavlov: "Eigentlich sollte ich an dieser Stelle über die Ereignisse des 28. August berichten. Aus persönlichen Gründen fühle ich mich momentan jedoch hierzu nicht in der Lage. Der Bericht wird nachgeliefert. gez. Pavlov" |
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